V. l. n. r. Joseph Tretler, Steven Cornish, Mary Saunders, Gerhild Roth, Thomas Zielke, Michael O’Donovan, Dr. Wolfgang Weber, Dr. Ajit Jillavenkatesa
| DKEIn der ersten Podiumsdiskussion ging es um die aktuellen Normungsstrategien in den USA und Europa. Mary Saunders von ANSI stellte die Normungsstrategie der USA vor. Sie betonte, dass die Strategie der USA die Diversität des amerikanischen Systems widerspiegelt und dass dieses System nicht nur auf die Interessen innerhalb der USA, sondern auch auf die internationale Normung und ein globales Handelssystem, das ausgeglichen und allen zugänglich ist, ausgerichtet sei. Gerhild Roth vom BMWK gab den Teilnehmenden einen Einblick in die Normungsstrategie der EU und sprach über die Chancen und Herausforderungen aus deutscher Sicht. In der anschließenden Diskussionsrunde wurden die verschiedenen Perspektiven hinsichtlich der Strategien von Industrie und Regierungen hervorgehoben. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass trotz aller Koordinierungsbemühungen auf politischer Ebene, die von der Industrie getriebenen Normen Priorität haben sollten, um staatlich getriebene Normungsansätze zu verhindern.